IP-Adresse

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Allgemeines

Die IP (Internet Protocol) Adresse ist eine eindeutige Bezeichnung die jedes Gerät in einem Netzwerk benötigt damit es ansprechbar ist und man Daten an es senden kann. Dies betrifft, wie der Name schon sagt, das Internet, aber auch jedes kleine Heimnetzwerk. Selbst wenn man nur einen einzigen Rechner an einem Router betreibt benötigen beide Geräte eine eigene IP Adresse um ansprechbar zu sein.

Diese IP Adressen basieren zurzeit allgemein auf der vierten Version des Internet Protocols und bestehen aus vier durch Punkte getrennte Zahlen und zwar jeweils von 0 bis 255. Wenn man dies umrechnet sind damit im Internet 4.294.967.296 unterschiedliche Adressen möglich. Da das schon heute nicht für jeden Erdbewohner eine eigene Adresse ermöglicht, von Adressen für Behörden, Firmen, Universitäten (Allein die Universität von Kalifornien hat sich deutlich über 1 Million Adressen reserviert) und anderen Organisationen einmal abgesehen, wird zurzeit die Version 6 dieses Protokolls eingeführt. Dieses bietet einen so großen Adressraum das für jeden Quadratmeter der Erdoberfläche ca. 665,6 Trilliarden (Das ist eine Zahl mit 21 Nullen) Adressen zur Verfügung stehen, bis sich dies aber komplett durchgesetzt hat wird es noch einige Zeit dauern

Im Allgemeinen erhält das am Modem angeschlossene Gerät die IP Adresse also dynamisch vom Provider, in unserem Fall also Alice, zugewiesen und das Ganze funktioniert. Da Alice zurzeit nur Modems, keine Router, ausliefert ist das dann der Computer. Wenn ein Router angeschlossen ist sieht da Ganze schon etwas anders aus. Das am Modem angeschlossene Gerät ist der Router, da aber wie gesagt alle in einem Netzwerk zu findenden Geräte eine IP Adresse benötigen müssen die am Router angeschlossenen Geräte, egal ob Computer, Drucker oder Festplatte, auch irgendwoher eine IP Adresse erhalten. Diese kann man entweder selbst per Hand auf den Geräten eintragen oder, in den meisten Fällen die bessere Lösung, per DHCP vom Router automatisch verteilen lassen.

Wir haben also in diesem Fall zwei Adressbereiche: Den des Internets und den unseres eigenen Netzwerks. Adressen im Internet sind für jeden erreichbar, Adressen im eigenen LAN erst einml nur aus dem eigenen Netzwerk, daher stellt es auch kein Problem dar dass Router in der Regel eine IP Adresse haben die mit 192.168.x.x anfängt. Dieser Adressbereich ist für LANs reserviert, man wird daher im Internet keinen Rechner finden der sich über diese Adresse ansprechen läßt. Sobald das neue Protokoll der Version 6 implementiert ist wird sich dies höchstwahrscheinlich ändern. Die große Zahl der möglichen Adressen macvht es möglich jedem Gerät das in irgendeiner Form netzwerkfähig ist eine eigene IP Adresse zuzuweisen. Das würde dann bedeuten dass das Notebook sowohl zu Hause, im Büro und auch am Hotspot im Cafe um die Ecke über eine identische Adresse erreichbar ist was uns von einer ganzen Reihe von Konfigurationsproblemen befreit. Denn das Notebook das zu Hause direkt am Modem hängt benötigt im Büro am Firmen Server eine andere Konfiguration.

Trotz dieser nur zwei Adressbereiche gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher IP Adressen die einem in den oren, aber auch an der Hotline immer wieder begegnen, daher hier eine kurze Aufstellung der häufigsten Begriffe:

Dynamische IP Adresse

Da die Anzahl der verfügbaren IP Adressen heute nicht mehr ausreicht um jedem eine eigene IP Adresse zu geben werden diese dynamisch vergeben. Das bedeutet: Mit jedem Login erhält man eine andere IP Adresse aus dem Adress-Pool seines Providers.

Der gleiche Vorgang läuft auch in einem LAN (Local Area Networks = Lokales Netzwerk z.B. Heimnetzwerk oder Firmennetzwerk), hier vergibt der Router per DHCP IP Adressen an jedes Gerät im Netzwerk.

Statische (feste) IP Adresse

Eine dynamische IP Adresse ist für einen Privatmenschen schön und gut, was macht man aber wenn man z.B. einen eigenen Server betreibt oder eine eigene Homepage oder in Intranet anbietet wie es ja viele Firmen tun? Wenn hier bei jedem Login eine neue IP vergeben würde müsste man jedes Mal die entsprechenden Einträge in den Datenbanken (DNS Server) anpassen oder über Weiterleitungsdienste arbeiten. Das macht natürlich keinen Sinn. Hier wird dann etwas mehr Geld investiert um eine statische IP Adresse zu bekommen, wenn nicht sogar eine eigene Leitung zum Provider gekauft wird die einen dann vom "normalen" Leitungsgeschäft abtrennt. Solch eine statische IP Adresse bedeutet dass der Anschluss bei jedem neuen Login automatisch die gleiche IP Adresse zugewiesen bekommt, also auch nach einer kurzzeitigen Trennung die Aussendienstmitarbeiter weiterhin auf den Firmenserver zugreifen können.

Oft wird diese IP Adresse auch feste IP genannt, wobei dieser Begriff eigentlich in der Konfiguration eines LAN genutzt wird.

Feste IP Adresse

Auch in einem LAN ist es teilweise notwendig einem Rechner dauerhaft eine sich nicht ändernde IP Adresse, eine feste IP, zu geben. Zum Beispiel wenn dieser zur Konfiguration des Netzwerks oder für Firmwareupdates genutzt wird. Auch einige Spiele oder Peer-to-Peer Netzwerke (eMule, BitTorrent) benötigen eine feste IP da bestimmte Ports für diesen Rechner freigegeben werden müssen. Und diese sind dann jeweils an die IP Adresse des Gerätes gebunden. Bekommt der Rechner per DHCP bei jedem Neustart eine neue IP könnte man diese Tool jedes Mal neu konfigurieren. In diesem Fall gibt man in seinem Router eine IP Adresse für diesen Rechner ein die an die MAC-Adresse des Netzwerk Adapters gebunden ist. Hierbei muss man darauf achten das man diese Adresse aus der Liste der für DHCP freigegebenen Adressen entfernt damit diese nicht zweimal zugewiesen wird.

Optimalerweise gibt man für DHCP einen begrenzten Pool von Adressen frei, für ein kleines Heimnetzwerk sollten 20 langen, und hat dann den kompletten Rest der möglichen Adressen zur freien Verfügung.

Beispiel:

Router: 192.168.1.1

DHCP: 192.168.1.2 bis 192.168.1.20

Feste IP: von 192.168.1.21 bis 192.168.1.254

In diesem Beispiel belegt der Router die 192.168.1.1. Die für DHCP verfügbaren Adressen gehen von 192.168.1.2 bis einschliesslich 192.168.1.20. Sobald ein Rechner eine Verbindung mit diesem Netz aufbaut, z.B. eingeschaltet wird, bekommt er eine dieser Adressen zugewiesen. Also Rechner anschalten, Netzwerkkarte sucht Verbindung zu einem DHCP Server im Netz und bittet um eine IP Adresse und findet den DHCP Server auf dem Router. Dieser bietet eine oder mehrere Adresse(n) an und sagt der Netzwerkkarte auch gleich wie lange er dieser Adressen den nutzen kann. Die Netzwerkkarte sucht sich eine der Adressen aus und sendet eine Bestätigung. Solange der Rechner jetzt angeschaltet bleibt und die Verbindung zum Netz bestehen bleibt behält er diese Adresse.

Alle weiteren Adressen, in unserem Beispiel 192.168.1.21 bis 192.168.1.254 stehen für DHCP nicht zur Verfügung, können also auch keinem Rechner automatisch zugewiesen werden. Diese kann man, wenn nötig (siehe oben) einzelnen Rechnern dauerhaft zuweisen. Man sollte aber NIE eine Adresse aus dem für DHCP freigegebenen Bereich fest vergeben. Es soll zwar eine Prüfung stattfinden in der Form dass die Netzwerkkarte wenn sie sich für eine IP Adresse "entschieden hat" hat noch eine Anfrage an alle schickt ob die schon belegt ist, wenn das Netzwerk aber nicht korrekt konfiguriert ist, oder dieser Rechner mit der fest vergebenen IP Adresse grade aus ist, kommt keine negative Rückmeldung. Dies führt dann zumindest dazu dass diese beiden Geräte nicht mehr ansprechbar sind, im Extremfall kann kann sich auch das ganze netz aufhängen.

Teilweise wird empfohlen die Zahl der für DHCP freien Adressen auf die Anzahl der vorhandenen Rechner zu begrenzen da dies Zugriffe von aussen per WLAN unterbinden kann da für diesen "feindlichen" Rechner einfach keine IP Adresse im Netzwerk frei ist. Ich denke aber hier sollte man sich lieber einen vernünftig langen Schlüssel per WPA oder WPA2 zulegen, denn sonst geht bei jedem neuen Gerät, und sei es nur eine Netzwerkfestplatte, die Konfigurationsarbeit wieder los, und ob man nun wirklich Lust hat seinen Router umzukonfigurieren nur weil am Wochenende Freunde mit ihrem Notebook vorbeikommen und was zeigen wollen... Es hat allerdings den Vorteil das man ggf. darüber stolpert dass man nicht mehr in sein Netzwerk kommt und man so einen Hinweis erhält dass da jemand unberechtigt eine der eigentlich freien IP Adressen belegt.

Hier ist ein kurzer Überblick wie bei einigen der häufigsten Betriebssystemen eine Feste IP-Adresse für die LAN Verbindung, also die Kabelgebundene Verbindung, eingerichtet wird. Um eine feste IP für eine WLAN Verbindung einzurichten wählt man bei einem Windows Rechner statt LAN Drahltlosnetzwerke aus. Bei einem MAC ist dass das dann der Airport.

Windows 98 SE / ME

ACHTUNG: Benutzer von Windows 98(SE) benötigen unter Umständen ihre Installations CD, sollten diese also erst einmal bereitlegen.

  • Klicke auf Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und mache dann einen Doppelklick auf das Netzwerk Icon.
  • Wähle dort unter dem Reiter Konfiguration den Punkt TCP/IP aus und klicke dann auf Eigenschaften.
  • Es öffnet sich ein neues Fenster in dem der Reiter IP-Adresse auszuwählen ist.
  • Hier ändert man die Einstellung von IP-Adresse automatisch beziehen in IP-Adresse festlegen.
  • Vergebe eine IP-Adresse aus der IP-Range des Netzwerk. In der Regel ist das eine Adresse zwischen 192.168.1.2 und 192.168.1.254 (z.B. 192.168.1.10) und setze die Subnetzmaske auf 255.255.255.0 und bestätige diese Eingabe mit OK.
  • Je nach Konfiguration des Rechners kann es jetzt passieren dass die Windows Setup CD verlangt wird. Einfach Einlegen und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen. Gegebenenfalls muss man hier auswählen in welchem Laufwerk die CD liegt, da dies von der Hardwareausstattung des Rechners und der Konfiguration abhängt kann man hier nicht sagen welche Wahl korrekt ist.
  • Wenn dies abgeschlossen ist wird in der Regel ein Neustart verlangt, diesen sollte man auch durchführen wenn dies nicht gefordert wird.

In unserem Beispiel hat der Rechner jetzt die IP Adresse 192.168.1.10 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, Informationen wie man diese Adresse ausliest findet man weiter unten.

Windows NT

Windows 2000

Um unter Windows 2000 eine feste IP Adresse zu vergeben geht man folgendermassen vor:

  • Klicke auf Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und mache dann einen Doppelklick auf das Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen Icon.
  • Klicke mit der rechten Maustaste auf das Symbol LAN Verbindung und wähle im Kontextmenü den Punkt Eigenschaften (In der Regel der letzte Eintrag).
  • Wähle dort unter dem Reiter Allgemein den Punkt Internetprotokoll (TCP/IP) aus und klicke dann auf Eigenschaften.
  • Hier ändert man die Einstellung von IP-Adresse automatisch beziehen in Folgende IP-Adresse verwenden.
  • Vergebe eine IP-Adresse aus der IP-Range des Netzwerk. In der Regel ist das eine Adresse zwischen 192.168.1.2 und 192.168.1.254 (z.B. 192.168.1.50) und setze die Subnetzmaske auf 255.255.255.0 und bestätige diese Eingabe mit OK.
  • Die Eingabe durch OK bestätigen (Achtung, es kann im Einzelfall länger dauern bis sich das Fenster schließt) und dann den Rechner neu starten.

In unserem Beispiel hat der Rechner jetzt die IP Adresse 192.168.1.50 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, Informationen wie man diese Adresse ausliest findet man weiter unten.

Windows XP

Das Einrichten einer festen IP Adresse unter Windows XP ist eigentlich identisch mit dem Ablauf unter Windows 2000 (schließlich basiert es auch auf diesem System), nur der Weg zu den Einstellungen kann sich etwas komplexer gestalten da die Seiten in unterschiedlichen Ansichten vorliegen können.

  • Ist das "normale" Windows XP Startmenü eingestellt klickt man nur auf Start und findet in der rechten Spalte in der Mitte die Systemsteuerung. Ist das Startmenü auf die klassische Ansicht eingestellt ist der Weg wie in Windows 2000, also Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung.
  • In der Systemsteuerung gibt es wieder zwei Ansichten. Wechsle in die klassische Ansicht (sofern diese noch nicht gewählt ist) in dem du oben linls auf zur klassischen Ansicht wechseln klickst. Wenn dort zur Kategorie Ansicht wechseln steht bist du schon ander richtigen Stelle. Die Kategorie-Ansicht erkennt man leicht an mehreren Merkmalen:
    • Oben steht "Wählen Sie eine Kategorie"
    • Der gesamte Hintergrund im Fenster ist blau.
    • Es sind nicht mehr als zehn Icons zu sehen.
  • Öffne die Netzwerkverbindungen durch einen Doppelklick. Ab jetzt ist alles identisch zu Windows 2000.
  • Klicke mit der rechten Maustaste auf das Symbol LAN Verbindung und wähle im Kontextmenü den Punkt Eigenschaften (In der Regel der letzte Eintrag).
  • Wähle dort unter dem Reiter Allgemein den Punkt Internetprotokoll (TCP/IP) aus und klicke dann auf Eigenschaften.
  • Hier ändert man die Einstellung von IP-Adresse automatisch beziehen in Folgende IP-Adresse verwenden.
  • Vergebe eine IP-Adresse aus der IP-Range des Netzwerk. In der Regel ist das eine Adresse zwischen 192.168.1.2 und 192.168.1.254 (z.B. 192.168.1.20) und setze die Subnetzmaske auf 255.255.255.0 und bestätige diese Eingabe mit OK.
  • Die Eingabe durch OK bestätigen (Achtung, es kann im Einzelfall länger dauern bis sich das Fenster schließt) und dann den Rechner neu starten.

In unserem Beispiel hat der Rechner jetzt die IP Adresse 192.168.1.20 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, Informationen wie man diese Adresse ausliest findet man weiter unten.

Windows Vista

MAC OS 9.x

Hier geht man wie folgt vor:

  • Im Apfel Menü unter Kontrollfelder den Unterpunkt TCP/IP auswählen.
  • Unter Verbindung den Punkt Ethernet (integriert) auswählen.
  • Dann als Konfigurationsmethode manuell eingeben.
  • Vergebe eine IP-Adresse aus der IP-Range des Netzwerk. In der Regel ist das eine Adresse zwischen 192.168.1.2 und 192.168.1.254 (z.B. 192.168.1.200) und setze die Subnetzmaske auf 255.255.255.0.
  • Das Fenster TCP/IP schließen und dann auch Speichern klicken.

In unserem Beispiel hat der Mac jetzt die IP Adresse 192.168.1.200 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, Informationen wie man diese Adresse ausliest findet man weiter unten.

MAC OS X

Unter MAC OS X ist zu beachten dass sich die Oberflächen zwischen den einzelnen Versionen (10.2, 10.3, 10.5) geringfügig unterscheiden, es kann daher vorkommen dass sich einzelne Bezeichnungen ändern, der generelle Ablauf bleibt aber identisch.

  • Apfel Menü öffnen und dort Systemeinstellungen... auswählen.
  • In den Systemeinstellungen im Bereich Internet & Netzwerk den Punkt Netzwerk auswählen.
  • Es öffnet sich ein neues Fenster. Umgebung bleibt auf Automatisch, unter Anzeigen den Eintrag Ethernet (integriert) auswählen.
  • Register TCP/IP auswählen und oben bei IPv4 konfigurieren manuell eintragen. IPv6 wird zurzeit noch nicht benötigt.
  • Vergebe eine IP-Adresse aus der IP-Range des Netzwerk. In der Regel ist das eine Adresse zwischen 192.168.1.2 und 192.168.1.254 (z.B. 192.168.1.123) und setze die Subnetzmaske auf 255.255.255.0.
  • Im Register PPPoE sicherstellen dass die Checkbox PPPoE verwenden nicht angehakt ist und dann mit Jetzt Anwenden abspeichern.
  • Das Fenster kann jetzt geschlossen werden.

In unserem Beispiel hat der MAC jetzt die IP Adresse 192.168.1.123 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0, Informationen wie man diese Adresse ausliest findet man weiter unten.

Private IP Adresse

Eine Netzwerkkarte hat ihren Namen daher dass sie eigentlich einen Computer mit einem Netzwerk verbindet, daher erwartet sie auch nach dem Hochfahren des Rechners eine IP Adresse von einem Server bzw. Router, ist keine solche Verbindung vorhanden vergiet das betriebssystem nach einer gewissen Wartezeit eine "private" IP Adresse, auch Zroconf (Zero Configuration Networking) genannt. Bei Windows Rechner beginnt diese in der Regel mit 169.x.x.x.

Bei einer DSL Verbindung wird die Hardware der Netzwerkkarte als "Eingangstor" für das Modem auf dem Rechner zweckentfremdet. Dies geschieht zum Einen weil die bei analogen Modems genutzte serielle Schnittstelle einfach nicht die Bandbreite bietet und zum Anderen weil es die Konfiguration solch eines Anschlusses deutlich erleichtert da jetzt gleich auf dem im Internet gebräuchlichen Protokol aufgesetzt werden kann.

Hier triit aber jetzt folgendes Problem auf: Da Alice "nur" ein Modem liefert wartet die Netzwerkkarte vergeblich auf eine IP Adresse den die Verbindung zum Server wird ja erst mit der Einwahl hergestellt. In vielen Fällen beobachtet man bei solchen Rechnern dass das Hochfahren recht lange dauert da der Rechner noch auf die IP Adresse wartet. Der Desktop ist schon lange zu sehen, aber es läuft noch die Eieruhr und auch das Antiviren Programm zuckelt noch vor sich hin. Je nach prozessorleistung des Rechners kann man zwar teilweise schon mal im Startmenü auf den gewünschten Eintrag klicken, öffnen wird sich da aber nichts.

n diesem Fall kann es helfen eine feste IP Adresse zu vergeben. Die Netzwerkkarte muss dann nicht erst lange auf die Zuweisung von aussen warten sondern hat alles was sie braucht. Dies kann, je nach Geschwindigkeit des Rechners, das Hochfahren im Einzelfall um bis zu eine Minute beschleunigen, könnte also auch für den einen oder anderen mit älteren Geräten interessant sein.

Auslesen der IP Adresse

Es gibt eine ganze Reihe von Wegen wir man die IP Adresse eines Gerätes auslesen kann. Diese sind aber immer abhängig vom Betriebssystem, der Konfiguration und ggf. vorhandenen Tools. Jedes Betriebssystem sieht aber einen immer gangbaren Weg vor den wir hier für die häufigsten Betriebssysteme kurz anreissen wollen. Alle hier genannten Wege beschreiben den Weg über die Kommandozeile.

Betriebssystem Befehl Sonstiges
Windows 98 / ME ipconfig Start -> Ausführen und dann command eingeben oder unter Programme
Windows 2000 / XP / Vista ipconfig /all Start -> Ausführen und dann cmd eingeben oder unter Programme
MAC OSX ipconfig oder in den Systemeinstellungen unter Netzwerk.
Linux Ist über die Kommandozeile und verschiedene Scripte und Tools möglich. Bitte prüfen was bei der eigenen Distribution hilft ;-)  


Weitere besondere IP Adressen

Es gibt eine ganze Reihe von für bestimmte Zwecke vordefinierter IP Adressen. Die bekanntesten sind in dieser Tabelle zu finden.

Adressblock Beschreibung Erklärung
127.0.0.0 Loopback (Localhost) ping 127.0.0.0 in er Kommandozeile sendet einen Ping auf die Netzwerkkarte des Rechners.
169.254.0.0 private IP Adresse, siehe oben Wird vergeben wenn der Netzwerk Adapter keine eigene IP Adresse hat und auch keine vom Server erhält.
192.168.0.0 privates Netzwerk (LAN) Adressbereich lokaler Netzwerke.
255.255.255.255 Broadcast 255.255.255.255 ist die höchstmögliche IP Adresse. Daten die an diese Adresse gehen gehen an alle Rechner in diesem Netzwerk.
10.0.0.0 privates Netzwerk IBesonders in Firmennetzen ist es oft nicht gewollt dass alle Rechner Zugriff auf das Internet haben, bzw. dass man von aussen auf das Firmennetz hat. Daher erzeugt man über diesen Adressbereich ein sogenanntes Intranet auf das man nur von einem im eigenen Netz befindlichen Rechner zugreifen kann. Da Rechner in einem solchen Netz in der Regel auch kein normales Routing unterstützen kommen sie ohne zusätzliche Massnahmen auch nicht ins Internet.
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